2. Stufe
zweistufiger, offener,
EU-weiter Architekturwettbewerb
Städtebau | Wohnbau
2. Stufe
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EU-weiter Architekturwettbewerb
Städtebau | Wohnbau
2017
Bruck an der Mur
5200 m2
Bruck an der Mur ist dominiert von der Achse der „Bahnhofsallee“, die den mittelalterlichen Stadtkern über einen Fußweg mit dem Hauptbahnhof verbindet. Südlich dieser Achse mündet die Mürz in die Mur und grenzt somit das traditionell industriell geprägte Gebiet um den Bahnhof ein. Aufgrund seiner guten Anbindung an den öffentlichen Nah- und Fernverkehr sowie den Altstadtkern mit seiner Infrastruktur soll das an den Bahnhof angrenzende Gebiet nachverdichtet werden.
Auf seine heterogene Umgebung reagiert der Entwurf mit einem „urbanen Band“, welches den Vorbereich des Bahnhofs mit einer klar gefassten Kante zum Bahnhofsvorplatz erweitert sowie die Wohnbebauung von der Bahnhofstraße abschirmt.
Durch die Zeilenartige Anordnung der Bebauung im nördlichen Teil des Grundstücks öffnen sich die Freiflächen zur Uferzone, und ermöglichen den Blick ins Grüne sowie den Zugang zu einer privaten Freifläche in Form von Loggien, Balkonen oder Gärten für alle Wohnungen. Gleichzeitig entsteht ein großer Quartiersplatz mit Kinderspielplatz im Süd-Westen des Quartiers.
Die Grundrisse zeichnen sich durch eine hohe Anpassungsfähigkeit und Flexibilität in der Nutzung aus, um auf einen sich ändernden Bedarf sowie die divergenten Bedürfnisse der Nutzergruppen bestmöglich reagieren zu können.