• Visualisierung: Patricia Bagienski
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  • Konzept | Kommunikation
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  • Konzept | Bestand - Neubau
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  • Visualisierung: Patricia Bagienski
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  • Modell Mattweiss
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  • Visualisierung: Patricia Bagienski
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MS Straßgang

1. Preis   (46 Teilnehmer)
einstufiger, offener,
EU-weiter Architekturwettbewerb

 

  • Typ

    Bildung

  • Mittelschule und PTS

  • Generalplanung

  • Jahr

    2025 - 2029

  • Standort

    Graz

  • Auftraggeber

    GBG | Gebäude- und

  • Baumanagement

  • Graz GmbH

  • Nutzfläche

    5300 m2

Das denkmalgeschützte Bestandsgebäude der Mittelschule Graz Straßgang positioniert sich ostseitig entlang der Aribonenstraße und wird südseitig um einen dreigeschossigen Zubau erweitert. Dieser behält einen respektvollen Abstand zum denkmalgeschützten Bestand und wird eingeschossig mit diesem verbunden. Dadurch entsteht ein großer Schulhof, der von der nördlich gelegenen Volksschule und Mittelschule gleichermaßen genutzt werden kann und durch den niedrigen Verbindungsteil optimal belichtet bleibt. 

Gemeinsam mit der polytechnischen Schule entsteht somit eine Schulgemeinschaft aus 14 Klassen und zwei PartnerInnenklassen, die Schüler und Schülerinnen von der Mittelschule bis zum Berufseinstieg begleitet.

Der eingeschossige Verbindungsbauteil bildet dabei das Gelenk zwischen Alt und Neu, welches alle gemeinschaftlichen Nutzungen in sich vereint und eine neue großzügige, barrierefreie Eingangssituation schafft. Gemeinsam mit dem Speisesaal und der Bibliothek bildet die Aula hier eine räumliche Einheit, über die auch der Zugang zur vorgelagerten Terrasse und in den Schulhof ermöglicht wird. 

Im Erdgeschoß des Neubaus befindet sich zudem der Bereich der PartnerInnenklassen, welcher intern wie extern ebenerdig erschlossen werden kann und durch einen geschützten südseitigen Freibereich vervollständigt wird. Die Mittelschule teilt sich in den Obergeschossen in vier Cluster auf. Die Räume der Cluster erweitern sich auf überdachten Freiklassen, Balkonzonen und eine große nordseitige Dachterrasse, welche auch von den Klassen der polytechnischen Schule im Bestand aus betreten werden kann und durch eine große Freitreppe an den Pausenhof angeschlossen ist.

Mit der Wahl von Material und Konstruktion wird der Holz-Schwerpunkt der Schule aufgegriffen. Während Keller- und Erdgeschoß in Massivbauweise mit Stahlbeton geplant werden, sollen die darüberliegenden Geschosse in Holzbauweise mit vorgefertigten Brettsperrholzwänden und Holzrippendecken ausgeführt werden. Diese Materialwahl zeichnet sich auch in der Fassadengestaltung ab und sorgt für ein dezentes Zurücktreten des Neubaus gegenüber dem denkmalgeschützten Bestand. 

 

GENERALPLANERTEAM
Tragwerksplanung  |  Pilz & Partner ZT GmbH
TA - HKLS  |  IB Bleiberschnig GmbH
TA - Elektro  |  Tasotti e.U.
Brandschutz  |  FSE Brandschutz GmbH
Baupyhsik  |  Pilz & Partner ZT GmbH
Landschaftsplanung  |  SimZim GmbH & Co KG
Bau-KG  |  CMB Bauplanung GmbH
Ausschreibung  |  Samitz & Ruhdorfer GmbH & Co KG


PROJEKTSTEUERUNG
Lugitsch & Partner Ziviltechniker GmbH


MITARBEIT
Paula Bialon