einstufiger, offener,
EU-weiter Architekturwettbewerb
Bildung
einstufiger, offener,
EU-weiter Architekturwettbewerb
Bildung
2024
Stattegg
2436 m2
In unmittelbarerer Nähe zum Dorfplatz positioniert sich der Neubau der Volksschule Stattegg. Zwei zueinander verschobene Baukörper lassen dabei einen großzügigen Vorplatz entstehen, welcher mit dem Dorfplatz in Verbindung tritt und an die bestehenden Fußwege angeschlossen ist. An schulfreien Zeiten ist der Schulvorplatz mit seinem Spielplatz und Hartplatz für alle nutzbar und kann als Erweiterung des Dorfplatzes gesehen werden.
Durch die Aufteilung der Baukörper in Turnsaal und Schulgebäude greift der Entwurf die vorhandene Topografie auf. Das Dach des Turnsaals wird im ersten Obergeschoss Teil der Pausenflächen, wodurch spannende Blickbeziehungen zwischen Freifläche, Vorplatz und Dorfplatz entstehen und gleichzeitig die Blickachse zum zukünftig geplanten Kindergarten nördlich des Grundstücks erhalten bleibt.
Im Erdgeschoss lässt sich der Turnsaal zum Vorplatz öffnen, wodurch erneut Wechselwirkungen mit dem Dorfplatz möglich sind. Ebenso bilden im Erdgeschoss die Aula, die Bibliothek, die GTS und der Multifunktionsraum eine zusammenhängende Einheit, die ebenfalls mit dem Vorplatz in Beziehung tritt. Die 8 Klassenräume befinden sich in den oberen Geschossen, welche über Sitzstufen an die Aula angebunden sind. In jedem Geschoss gruppiert sich ein Cluster um eine südseitige Lernzone, die sich zur überdachten Loggia hin, als Freiklasse erweitert lässt.
Das Erdgeschoß wird in Massivbauweise mit Stahlbeton, die darüberliegenden Geschosse in Holzbauweise ausgeführt, was auch in der Fassadengestaltung ablesbar ist. Durch die gewählte Bauweise kann das Gebäude bei steigenden Anforderungen mit einer Aufstockung auf 12 Klassen erweitert werden.
Mitarbeit
Paula Bialon